Die Heilkraft von Kurkuma

KKurkuma Pulverurkuma wird auch Safranwurzel genannt und stammt aus dem südasiatischen Raum. Von dem Ingwergewächs beziehungsweise der sogenannten Gelbwurzel werden die Erdsprossen zur Herstellung des gelben Pulvers verwendet. Das ockerfarbige Pulver wird auch manchmal als indischer Safran bezeichnet. Der Wirkstoff Curcumin ist nicht nur bei Indischem Essen z.B. bei Chicken Tikka Masala oder Tandoori Chicken, zu denen man Naan Brot isst, unabkömmlich, sondern dieser Stoff wird auch als Färbemittel von Papier herangezogen. Außerdem besitzt die Kurkuma viele Wirkstoffe, die in der Heilmedizin eingesetzt werden und somit weit in den Vordergrund der Heilkunst rückt.

Welche Heilkräfte verzeichnet die Kurkuma?

Kurkuma WurzelIn Kurkuma kommt vorwiegend der Wirkstoff Curcumin vor, der den gelben Farbstoff enthält. Das Curcumin unterstützt die selbstheilende Wirkung im Körper. Verdauungsbeschwerden werden wirkungsvoll bekämpft. Überdies bewirkt die Anregung das Curcumin der Gallen- sowie die der Magensäfte. Dadurch wird die Fettverdauung erhöht und die Verdauungsschwächen bereits im Keim erstickt, sodass der Magen-Darm-Trakt weitgehend beschwerdefrei bleibt. Die Kurkuma wird aber auch bei Alzheimer wirkungsvoll eingesetzt. Alzheimer wird ausgelöst, wenn sich Ablagerungen zwischen Gehirn und Nervenzellen bilden. Auf diese Weise verliert das Gehirn die Funktion und es entstehen Entzündungen in diesen Regionen. Das Curcumin besitzt antioxidative Fähigkeiten, welche die Schranke zwischen Blut und Hirn überwinden kann. Durch die entzündungshemmende Wirkung von Curcumin können die Auslöser von Alzheimer bekämpft werden. Weil die Kurkuma ein pflanzliches Heilmittel ist, kann dieses ohne wesentliche Nebenwirkungen gezielt verabreicht werden. Als Weiteres wird die Kurkuma bei Arthritis zielgerecht herangezogen. Die auch als Gelenkentzündung bekannte Krankheit kann mit dem Wirkstoff Curcumin behandelt werden. Das Curcumin hat die Gabe, dass es die Enzyme NO-Synthase, Cyclooxygenase-2 sowie die Lipoxygenase im Körper hemmt und auf diese Weise entzündungshemmend wirkt. Der Wirkstoff Curcumin führt ebenfalls die Senkung des Cholesterinspiegels herbei. Der antioxidative Effekt bewirkt, dass die Blutfette im Körper abgebaut werden. Dadurch kann der Cholesterinwert bis zu 20 Prozent gesenkt werden.

Wie wird Kurkuma eingenommen?

Kurkuma gehört eigentlich zu den Gewürzen, welches die zubereiteten Speisen verfeinern soll. Kurkuma wird auch bei Currymischungen eingesetzt. Daher wäre es ratsam, viele Gerichte mit diesem außergewöhnlichen Gewürz zu kochen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass nicht zu viel von der Gelbwurzel beigegeben wird, weil sonst die Speisen bitter schmecken könnten. Mehrmalige kleine Einnahmen am Tag sind empfehlenswert. Wer gerne Tees trinkt, der kann diesen mit einer Prise des indischen Safrans geschmackvoll würzen. Dabei können mehrmals täglich einige Tassen von diesem heilenden Getränk schluckweise getrunken werden. Der Geschmack von Kurkuma ist nicht jedermanns Sache. Um diese, etwas intensiven Gewürz auszuweichen, kann die Möglichkeit in Betracht ziehen, sich Kurkuma in Kapselform in der Apotheke zu besorgen.

Viele weitere Informationen können Sie unter kurkuma-wuzel.info erhalten.