Unabhängiger Kostencheck · 2026

Robo-Advisor mit niedrigsten Kosten – unsere Auswahl

Rendite kann niemand garantieren – Gebühren dagegen kennst du schon vor dem ersten Euro. Wer nach dem Motto „bester Robo Advisor" sucht, sollte deshalb zuerst auf Servicegebühr, Fondskosten und versteckte Posten schauen. Wir zeigen dir, wie viel Vermögen über Jahrzehnte hinweg am Preis hängt.

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Kein bester robo advisor: unsere Casino-Partner im Überblick (18+)

Diese Rangliste ist bewusst getrennt vom Geldanlage-Teil dieser Seite. Die folgenden Anbieter sind Unterhaltungsangebote, keine Vermögensverwaltung.

Wichtiger Hinweis: Bei den folgenden Partnern handelt es sich um Online-Casinos – nicht um Robo-Advisors und nicht um eine Geldanlage. Glücksspiel kann süchtig machen und zum Totalverlust des Einsatzes führen. Nur ab 18 Jahren. Spiele nie mit Geld, das für deinen Vermögensaufbau gedacht ist. Hilfe: check-dein-spiel.de · 0800 1 37 27 00.
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Partner-Konditionen auf einen Blick

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Werkzeuge für deine Entscheidung

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Vergleiche zwei Kostensätze bei gleicher Marktrendite (Annahme: 6 % brutto p. a.).

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Drei Fragen – danach weißt du, welches Modell grob zu dir passt.

1. Wie lange kannst du das Geld liegen lassen?
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Beantworte alle drei Fragen.
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Typische Kostenbausteine im Kurzprofil

BausteinÜbliche SpanneWorauf achten
Servicegebühr0,25–1,0 % p. a.Staffelung nach Anlagebetrag
Fondskosten (TER)0,1–0,3 % p. a.ETF-Auswahl, Nachhaltigkeitsvarianten
Transaktionenmeist inklusiveSpreads beim Rebalancing
Depotführungoft inklusiveZusatzgebühr bei Partnerbank?

Warum die Kosten bei der Wahl des Robo-Advisors entscheidend sind

Wer heute Geld langfristig und ohne großen Aufwand anlegen möchte, landet schnell bei digitalen Vermögensverwaltern. Die Frage, welcher Anbieter als bester Robo Advisor gelten kann, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Ein Faktor wirkt sich aber nachweislich auf deine Rendite aus: die laufenden Kosten. Anders als die künftige Wertentwicklung der Märkte, die niemand verlässlich vorhersagen kann, stehen die Gebühren bereits beim Vertragsabschluss fest. Jeder Euro, den du nicht für Verwaltung, Fonds und Transaktionen ausgibst, bleibt investiert und arbeitet über viele Jahre für dich.

Genau deshalb haben wir uns in diesem Ratgeber auf die Robo-Advisor mit den niedrigsten Gesamtkosten konzentriert. Du findest hier eine übersichtliche Auswahl, eine verständliche Erklärung der einzelnen Kostenbestandteile, ein konkretes Rechenbeispiel und eine Einschätzung, für welche Anlegertypen sich welches Angebot eignet. Unser Ziel ist nicht, dir einen einzigen Anbieter aufzudrängen, sondern dir das Handwerkszeug zu geben, mit dem du selbst eine fundierte Entscheidung treffen kannst.

Ein Robo-Advisor übernimmt im Kern drei Aufgaben: Er ermittelt anhand eines Fragebogens deine Risikobereitschaft, stellt daraus ein passendes Portfolio aus meist kostengünstigen ETFs zusammen und kümmert sich anschließend um das sogenannte Rebalancing. Das bedeutet, dass die Gewichtung von Aktien, Anleihen und gegebenenfalls weiteren Anlageklassen regelmäßig an die ursprüngliche Strategie angepasst wird. Du musst dich also weder um die Auswahl einzelner Wertpapiere noch um das Nachjustieren deines Depots kümmern.

Für diesen Service zahlst du eine Gebühr, die je nach Anbieter zwischen etwa 0,2 und über 1 Prozent des verwalteten Vermögens pro Jahr liegt. Hinzu kommen die Kosten der verwendeten Fonds. Auf den ersten Blick wirken diese Unterschiede gering. Über einen Anlagezeitraum von 20 oder 30 Jahren summieren sie sich jedoch zu Beträgen, die leicht im fünfstelligen Bereich liegen können. Wer nach einem Anbieter sucht, der als bester Robo Advisor in Sachen Preis-Leistung überzeugt, sollte deshalb genau hinschauen.

Unsere Auswahl: Robo-Advisor mit niedrigsten Kosten im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt eine Auswahl etablierter Anbieter auf dem deutschen Markt, die sich durch vergleichsweise niedrige Gebühren auszeichnen. Bitte beachte: Die Konditionen ändern sich regelmäßig, Anbieter passen ihre Preismodelle an oder führen neue Tarife ein. Die Angaben sind als Orientierung gedacht. Prüfe vor einer Entscheidung stets die aktuellen Daten direkt beim jeweiligen Anbieter.

Anbieter Servicegebühr p. a. (ca.) Fondskosten (TER, ca.) Mindestanlage Sparplan ab Besonderheit
Growney 0,38–0,75 %, je nach Anlagebetrag ca. 0,15–0,20 % keine feste Mindestanlage ab 25 € Rein passive Strategie, transparente Portfolios
Quirion Basis-Tarif teilweise gebührenfrei, Premium ca. 0,48 % ca. 0,15–0,20 % niedrig, abhängig vom Tarif ab 25 € Bank im Hintergrund, Beratung optional
Scalable Wealth ca. 0,75 % (All-in) in der Pauschale enthalten ab ca. 20 € Sparplan bzw. moderate Einmalanlage ab 20 € Viele Themen-Portfolios, starke App
Visualvest ca. 0,60 % ca. 0,15–0,30 % ab ca. 20 € ab 20 € Tochter der Union Investment, Nachhaltigkeitsoptionen
Whitebox ca. 0,35–0,95 %, gestaffelt ca. 0,15–0,25 % ab 5.000 € (Einmalanlage) ab 25 € Wissenschaftlich fundierte, breit gestreute Portfolios
Fintego ca. 0,40–0,80 %, je nach Modell ca. 0,15–0,25 % ab ca. 2.000 € oder Sparplan ab 25 € Wahl zwischen begleitetem und gemanagtem Depot

Auffällig ist, dass die günstigsten Anbieter fast ausschließlich auf passive ETFs setzen. Diese bilden einen Index wie den MSCI World oder einen breiten Anleihenindex nach und verzichten auf ein aktives Fondsmanagement. Dadurch bleiben die Fondskosten niedrig. Anbieter mit eigenen aktiven Strategien oder exotischeren Anlageklassen verlangen dagegen meist höhere Gebühren.

Growney: Konsequent einfach und günstig

Growney gehört zu den Pionieren unter den deutschen Robo-Advisors und verfolgt einen bewusst schlanken Ansatz. Die Portfolios bestehen aus wenigen, sehr breit gestreuten ETFs, die weltweit in Aktien und Anleihen investieren. Je nach gewählter Risikostufe variiert der Aktienanteil zwischen niedrigen und sehr hohen Werten. Die Servicegebühr sinkt mit steigendem Anlagebetrag, was Growney besonders für Anleger interessant macht, die größere Summen investieren oder ihr Depot über Jahre aufbauen. Wer Wert auf Transparenz legt, findet auf der Website eine genaue Aufstellung der verwendeten Fonds.

Quirion: Bankhintergrund und flexible Tarife

Quirion ist eine Marke der Quirin Privatbank und damit einer der wenigen Robo-Advisors, die direkt unter dem Dach einer Bank mit Vollbanklizenz arbeiten. Das Angebot umfasst einen Basis-Tarif, der für kleinere Beträge besonders günstig ist, sowie einen Premium-Tarif mit persönlicher Beratung. Für viele Einsteiger ist das eine attraktive Kombination: niedrige Kosten am Anfang und die Möglichkeit, später auf individuelle Betreuung umzusteigen.

Scalable Wealth: Pauschalpreis mit vielen Optionen

Scalable Capital bietet mit seinem Wealth-Angebot eine All-in-Gebühr, in der Fondskosten und Transaktionskosten bereits enthalten sind. Das macht die Kalkulation besonders einfach. Neben klassischen Portfolios aus Aktien und Anleihen stehen auch Themenportfolios zur Verfügung, etwa mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Die App gilt als eine der benutzerfreundlichsten am Markt. Bei reiner Betrachtung der Kosten liegt Scalable Wealth im Mittelfeld, punktet aber mit Komfort und Auswahl.

So setzen sich die Kosten eines Robo-Advisors zusammen

Viele Anleger schauen ausschließlich auf die beworbene Servicegebühr. Das greift zu kurz. Um wirklich herauszufinden, welcher Anbieter für dich als bester Robo Advisor in Frage kommt, musst du die Gesamtkostenquote betrachten. Diese setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen, die wir hier einzeln erklären.

1. Die Servicegebühr (Verwaltungsgebühr)

Das ist die Gebühr, die der Robo-Advisor selbst für seine Dienstleistung verlangt. Sie wird in der Regel als jährlicher Prozentsatz auf dein durchschnittlich verwaltetes Vermögen berechnet und monatlich oder quartalsweise abgebucht. Einige Anbieter staffeln die Gebühr nach Anlagebetrag, andere arbeiten mit festen Sätzen. Bei manchen Modellen sind bestimmte Freibeträge enthalten oder die ersten Monate sind kostenlos.

2. Die Produktkosten der Fonds (TER)

Jeder ETF hat eine eigene Kostenquote, die sogenannte Total Expense Ratio. Sie wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen und taucht deshalb nicht als separate Abbuchung auf deinem Konto auf. Breite Aktien-ETFs auf Weltindizes kosten häufig nur zwischen 0,07 und 0,25 Prozent pro Jahr. Spezialisierte Produkte, etwa auf Rohstoffe, Gold oder Immobilien, können teurer sein. Auch nachhaltige ETFs liegen oft etwas über dem Durchschnitt.

3. Transaktionskosten und Spreads

Beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren fallen Handelskosten an. Viele Robo-Advisors haben diese Kosten in ihre Gebühr integriert. Einige weisen sie jedoch separat aus. Zusätzlich entstehen sogenannte Spreads, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Diese sind bei liquiden ETFs zwar gering, aber nicht null.

4. Depotführungs- und Kontoführungsgebühren

Bei den meisten modernen Anbietern ist die Depotführung im Preis enthalten. Ältere Modelle oder Kooperationen mit Partnerbanken können aber zusätzliche Gebühren vorsehen. Lies die Preis- und Leistungsverzeichnisse genau, bevor du dich festlegst.

5. Versteckte und indirekte Kosten

Dazu zählen beispielsweise Währungsumrechnungen, Kosten bei vorzeitiger Auflösung oder Gebühren für den Depotübertrag. Auch die Barquote spielt eine Rolle: Hält ein Anbieter einen größeren Teil deines Geldes als Cash oder im Geldmarkt, wird dieser Anteil zwar meist nicht teuer verwaltet, bringt aber unter Umständen weniger Rendite als die eigentliche Strategie.

Ein seriöser Anbieter legt all diese Posten offen. Laut den gesetzlichen Vorgaben der europäischen Finanzmarktrichtlinie MiFID II müssen Kosten vor Vertragsabschluss transparent ausgewiesen werden. Achte auf das sogenannte Kosteninformationsblatt, in dem die Gesamtkosten in Euro und Prozent für ein Beispielportfolio dargestellt werden.

Rechenbeispiel: Was wenige Zehntelprozente über die Jahre ausmachen

Abstrakte Prozentangaben sind schwer greifbar. Deshalb haben wir ein einfaches Beispiel durchgerechnet. Angenommen, du legst einmalig 25.000 Euro an und lässt das Geld 20 Jahre lang liegen. Wir unterstellen eine durchschnittliche Bruttorendite von 6 Prozent pro Jahr, was für ein aktienlastiges, weltweit gestreutes Portfolio langfristig ein realistischer, wenn auch nicht garantierter Wert ist.

Gesamtkosten p. a. Nettorendite p. a. Endvermögen nach 20 Jahren (ca.) Unterschied zum günstigsten Szenario
0,4 % 5,6 % 74.350 € –
0,6 % 5,4 % 71.570 € ca. 2.780 € weniger
1,0 % 5,0 % 66.330 € ca. 8.020 € weniger

Der Unterschied zwischen einem günstigen Anbieter mit 0,4 Prozent Gesamtkosten und einem teureren mit 1,0 Prozent beträgt in diesem Szenario rund 8.000 Euro. Das entspricht fast einem Drittel deines ursprünglich eingesetzten Kapitals. Noch deutlicher wird der Effekt, wenn du zusätzlich monatlich einen Sparplan besparst und dein Vermögen dadurch stetig wächst. Denn die prozentualen Kosten fallen dann auf eine immer größere Summe an.

Dieser Zinseszinseffekt der Kosten ist der Hauptgrund, warum Finanzexperten und Verbraucherschützer immer wieder zu kostengünstigen Lösungen raten. Natürlich ist der Preis nicht alles. Ein Anbieter, der etwas teurer ist, aber ein deutlich besser zu dir passendes Portfolio oder einen wertvollen Zusatzservice bietet, kann im Einzelfall die bessere Wahl sein. Du solltest den Mehrpreis aber bewusst in Kauf nehmen und wissen, wofür du ihn zahlst.

Sparplan-Szenario

Ein zweites Beispiel: Du startest mit 0 Euro und investierst 200 Euro monatlich über 25 Jahre. Bei 6 Prozent Bruttorendite und 0,4 Prozent Kosten ergibt sich ein Endvermögen von grob 125.000 Euro. Bei 1,0 Prozent Kosten liegt es bei etwa 117.000 Euro. Die eingezahlte Summe beträgt in beiden Fällen 60.000 Euro. Auch hier fällt der Unterschied spürbar aus, obwohl die monatliche Sparrate identisch ist.

Neben dem Preis: Sicherheit, Strategie und Mindestanlage

So wichtig die Kosten sind, sie sollten nie das einzige Kriterium sein. Ein Robo-Advisor, der günstig ist, aber eine Strategie verfolgt, die nicht zu deinen Zielen passt, hilft dir wenig. Im Folgenden die wichtigsten Kriterien, die du zusätzlich prüfen solltest.

Regulierung und Sicherheit deines Geldes

Seriöse Robo-Advisors in Deutschland unterliegen der Aufsicht der BaFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Sie benötigen eine Erlaubnis als Finanzportfolioverwalter oder arbeiten unter dem Haftungsdach eines lizenzierten Instituts. Prüfe, ob der Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin gelistet ist.

Ein zentraler Punkt für die Sicherheit: Die ETFs, in die dein Geld investiert wird, gelten rechtlich als Sondervermögen. Sie gehören dir und werden getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft und des Robo-Advisors verwahrt. Selbst wenn ein Anbieter insolvent werden sollte, ist dein Wertpapiervermögen geschützt. Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person und Bank abgesichert. Das Kursrisiko an den Märkten kann dir allerdings niemand abnehmen.

Anlagestrategie und Portfolio-Zusammensetzung

Die meisten günstigen Anbieter setzen auf eine klassische Mischung aus Aktien und Anleihen. Einige ergänzen ihre Portfolios um Gold, Rohstoffe oder Immobilien-ETFs, um die Streuung zu erhöhen. Andere verfolgen faktorbasierte Ansätze, die etwa kleinere Unternehmen oder sogenannte Value-Aktien übergewichten. Frage dich, welche Philosophie dich überzeugt. Wenn du an die langfristige Effizienz der Märkte glaubst, passt eine rein passive, breit gestreute Strategie gut zu dir.

Achte auch auf den Umgang mit Risiko. Manche Robo-Advisors arbeiten mit einem festen Aktienanteil, andere mit einem dynamischen Risikomanagement, das den Aktienanteil in turbulenten Phasen reduziert. Dynamische Ansätze klingen verlockend, haben in der Vergangenheit aber nicht immer besser abgeschnitten als statische Portfolios und können zusätzliche Transaktionskosten verursachen.

Mindestanlage und Sparplanfähigkeit

Für Einsteiger ist eine niedrige Mindestanlage oft entscheidend. Viele Anbieter ermöglichen mittlerweile einen Start mit einem Sparplan ab 20 oder 25 Euro monatlich. Einige setzen für eine Einmalanlage jedoch einen höheren Betrag voraus, teilweise mehrere tausend Euro. Prüfe außerdem, ob du Sparraten flexibel anpassen, pausieren oder jederzeit Geld entnehmen kannst.

Nachhaltigkeit

Immer mehr Anleger möchten ihr Geld nach ökologischen und sozialen Kriterien anlegen. Fast alle großen Robo-Advisors bieten inzwischen ESG- oder SRI-Portfolios an. Diese sind häufig etwas teurer, da nachhaltige ETFs höhere Fondskosten aufweisen. Der Aufpreis ist in der Regel moderat, sollte aber in deiner Kostenrechnung berücksichtigt werden.

Bedienung und App

Ein Robo-Advisor soll das Investieren vereinfachen. Eine übersichtliche App, verständliche Berichte und ein reibungsloser Onboarding-Prozess sind deshalb kein Luxus. Die meisten Anbieter ermöglichen eine Kontoeröffnung vollständig online per Video-Ident oder Online-Ident in weniger als 15 Minuten.

Für wen passt welcher Anbieter? Kinderdepot, Firmendepot und Co.

Nicht jeder Anleger hat die gleichen Bedürfnisse. Wer sich fragt, welcher Anbieter für die eigene Situation als bester Robo Advisor gilt, sollte zunächst klären, welches Ziel er verfolgt. Hier sind typische Szenarien und unsere Empfehlung dazu.

Einsteiger mit kleinem Budget

Wenn du mit kleinen Beträgen beginnen möchtest, etwa mit 25 oder 50 Euro im Monat, sind Anbieter ohne hohe Mindestanlage und mit niedrigen Gebühren ideal. Growney, Quirion im Basis-Tarif oder Visualvest sind hier gute Kandidaten. Achte darauf, dass keine fixen Mindestgebühren anfallen, die bei kleinen Beträgen prozentual stark ins Gewicht fallen würden.

Anleger mit größerem Vermögen

Ab einem Anlagebetrag von etwa 50.000 Euro lohnen sich Anbieter mit gestaffelten Gebührenmodellen. Hier sinkt die prozentuale Servicegebühr mit steigendem Vermögen. Whitebox und Growney sind Beispiele für solche Modelle. Für sehr große Vermögen kann sich zudem ein Blick auf digitale Vermögensverwalter mit persönlicher Beratung lohnen, auch wenn diese meist teurer sind.

Kinderdepot für den Nachwuchs

Viele Eltern und Großeltern möchten frühzeitig für Kinder vorsorgen. Einige Robo-Advisors bieten deshalb ein spezielles Kinderdepot an, das auf den Namen des Kindes läuft. Das hat steuerliche Vorteile, weil das Kind eigene Freibeträge nutzen kann. Bedenke aber: Das Geld gehört rechtlich dem Kind, und es kann mit 18 Jahren frei darüber verfügen. Prüfe, ob der Anbieter deiner Wahl ein Kinderdepot zu denselben günstigen Konditionen wie das reguläre Depot anbietet. Bei Quirion, Visualvest und weiteren Anbietern ist diese Möglichkeit verfügbar.

Firmendepot für Unternehmer

Auch GmbHs und UGs können überschüssige Liquidität über Robo-Advisors anlegen. Ein Firmendepot bietet sich an, wenn Gewinne im Unternehmen verbleiben und langfristig investiert werden sollen. Durch die Besteuerung auf Unternehmensebene ergeben sich teilweise interessante Vorteile, etwa bei der Thesaurierung von Erträgen. Nicht jeder Anbieter bietet ein Firmendepot an. Wenn du diese Option suchst, solltest du gezielt danach filtern und dich steuerlich beraten lassen.

Altersvorsorge und Ruhestandsplanung

Für die Altersvorsorge ist ein sehr langer Anlagehorizont typisch, was die Bedeutung niedriger Kosten weiter erhöht. Einige Robo-Advisors bieten Entnahmepläne an, mit denen du im Ruhestand monatlich einen festen Betrag aus deinem Depot erhältst. Andere kooperieren mit Versicherern, um fondsgebundene Rentenversicherungen anzubieten. Letztere haben zwar steuerliche Vorteile, sind aber oft mit zusätzlichen Kosten verbunden, die du genau prüfen solltest.

Kurzfristige Ziele und Geldparken

Wenn du Geld nur für ein bis drei Jahre parken möchtest, ist ein Robo-Advisor mit hohem Aktienanteil ungeeignet. Einige Anbieter haben deshalb spezielle Geldmarkt- oder Zinsportfolios im Angebot, die in kurzlaufende Anleihen oder Geldmarkt-ETFs investieren. Diese sind deutlich schwankungsärmer und eignen sich als Alternative zum Tagesgeld. Vergleiche hier aber genau, ob die Rendite nach Kosten tatsächlich über dem liegt, was du auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto erhältst.

So sind wir bei der Bewertung vorgegangen – und so startest du

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb möchten wir offenlegen, nach welchen Kriterien wir die Anbieter in unserer Auswahl eingeordnet haben. Kein Testbericht kann alle individuellen Bedürfnisse abdecken, aber eine nachvollziehbare Methodik hilft dir, unsere Einschätzung richtig zu interpretieren.

Unsere Bewertungskriterien

  • Gesamtkosten (Gewichtung hoch): Servicegebühr plus durchschnittliche Fondskosten, bezogen auf einen Anlagebetrag von 10.000 Euro und 50.000 Euro.
  • Transparenz: Wie klar und vollständig legt der Anbieter Kosten, verwendete ETFs und Strategie offen?
  • Sicherheit und Regulierung: Aufsicht durch die BaFin, Depotbank, Einlagensicherung.
  • Flexibilität: Mindestanlage, Sparplanoptionen, Auszahlungen, Wechsel der Risikostufe.
  • Produktvielfalt: Verfügbarkeit von nachhaltigen Portfolios, Kinderdepot, Firmendepot und Entnahmeplänen.
  • Bedienung: Qualität von App und Web-Oberfläche, Reporting, Kundenservice.

Die Kosten haben wir bewusst am stärksten gewichtet, weil diese Seite gezielt die günstigsten Lösungen vorstellt. Wenn dir ein anderes Kriterium wichtiger ist, etwa eine besonders große Auswahl an Themenportfolios, kann deine persönliche Rangfolge abweichen. Ein Anbieter, der für die eine Person bester Robo Advisor ist, muss für eine andere nicht zwangsläufig die erste Wahl sein.

Was wir nicht bewertet haben

Wir haben bewusst darauf verzichtet, die vergangene Wertentwicklung als Hauptkriterium heranzuziehen. Die historische Rendite eines Robo-Advisors hängt stark vom Startzeitpunkt, von der gewählten Risikostufe und von der allgemeinen Marktlage ab. Ein Anbieter, der in einem bestimmten Jahr vorne lag, kann im nächsten Jahr zurückfallen. Langfristig erklären vor allem die Aktienquote und die Kosten den größten Teil der Renditeunterschiede. Deshalb liegt unser Fokus auf diesen planbaren Faktoren.

In fünf Schritten zum eigenen Robo-Depot

  1. Ziel und Anlagehorizont festlegen: Überlege, wofür du das Geld anlegen möchtest und wann du es voraussichtlich brauchst. Je länger der Zeitraum, desto höher kann der Aktienanteil sein.
  2. Risikobereitschaft ehrlich einschätzen: Frage dich, wie du reagieren würdest, wenn dein Depot vorübergehend 30 Prozent an Wert verliert. Wer in solchen Phasen panisch verkauft, sollte eine defensivere Strategie wählen.
  3. Anbieter vergleichen: Nutze unsere Übersicht als Ausgangspunkt und prüfe die aktuellen Konditionen. Lies das Kosteninformationsblatt und die Portfoliobeschreibung.
  4. Konto eröffnen: Die Eröffnung erfolgt online. Du benötigst einen Personalausweis, deine Steuer-ID und eine Referenzbankverbindung.
  5. Einzahlen und dranbleiben: Starte mit einer Einmalanlage, einem Sparplan oder beidem. Danach heißt es vor allem: Geduld haben und nicht bei jeder Marktschwankung reagieren.

Ein praktischer Tipp: Richte direkt einen Freistellungsauftrag beim Robo-Advisor beziehungsweise seiner Depotbank ein. So bleiben Kapitalerträge bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person und Jahr steuerfrei, ohne dass du dir das Geld erst über die Steuererklärung zurückholen musst.

Bevor du dich festlegst, lohnt es sich zudem, einen Blick auf unseren ausführlichen Vergleich zu werfen, in dem wir jeden Anbieter einzeln und mit allen Tarifdetails vorstellen. Dort findest du auch Hinweise zu aktuellen Aktionen und Neukundenangeboten.

Robo-Advisor oder selbst ETFs kaufen?

Eine berechtigte Frage lautet: Warum nicht einfach selbst einen ETF-Sparplan bei einem günstigen Online-Broker anlegen? Die Antwort hängt davon ab, wie viel Zeit und Disziplin du mitbringst. Ein selbst verwaltetes ETF-Depot ist in der Regel noch günstiger, weil keine Servicegebühr anfällt. Du musst dich dann aber selbst um Auswahl, Gewichtung und Rebalancing kümmern. Viele Anleger unterschätzen außerdem die emotionale Komponente. Ein Robo-Advisor nimmt dir Entscheidungen ab und verhindert so impulsives Handeln. Wenn dir diese Entlastung die Servicegebühr wert ist, ist ein günstiger Robo-Advisor eine sehr gute Lösung. Wenn du gern selbst steuerst, ist ein eigenes ETF-Depot eine ebenso sinnvolle Alternative.

Zusammengefasst: Wer langfristig, breit gestreut und mit möglichst geringen Kosten investieren möchte, ohne sich selbst um alles zu kümmern, findet unter den hier vorgestellten Anbietern eine solide Auswahl. Ob ein Anbieter für dich bester Robo Advisor ist, entscheidest am Ende du – auf Basis deiner Ziele, deines Budgets und deiner Vorlieben bei Strategie und Bedienung.

Wer hinter dem Vergleich steht

Johannes Wertheim

Glücksspiel-Lizenzen-Prüfer

Johannes kommt aus dem Regulierungswesen und prüft Lizenzen sowie Sicherheitszertifikate. Er stellt sicher, dass jede bewertete Plattform legalen Standards entspricht – bei Casino-Partnern ebenso wie bei der Frage, ob ein Anbieter als bester Robo Advisor überhaupt in Betracht kommt: ohne BaFin-Aufsicht keine Empfehlung.

  • ✓ Aufsicht & Lizenz verifiziert
  • ✓ Gesamtkosten statt Lockpreise
  • ✓ Preisverzeichnisse quartalsweise geprüft
  • ✓ Werbliche Partner klar gekennzeichnet

Kurz und bündig beantwortet

Die häufigsten Fragen rund um Gebühren, Sicherheit und Zugriff auf dein Geld.

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, da die Gebühren von deinem Anlagebetrag und dem gewählten Tarif abhängen. Zu den günstigsten Anbietern zählen derzeit unter anderem Growney, Quirion im Basis-Tarif und Whitebox bei größeren Beträgen. Vergleiche immer die Gesamtkosten aus Servicegebühr und Fondskosten und prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim Anbieter.

Die ETFs in deinem Depot sind Sondervermögen und gehören dir, auch wenn der Robo-Advisor oder die Fondsgesellschaft insolvent werden sollte. Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt. Achte darauf, dass der Anbieter von der BaFin beaufsichtigt wird. Vor Kursschwankungen schützt dich das allerdings nicht.

Viele Anbieter ermöglichen einen Start mit einem Sparplan ab 20 oder 25 Euro monatlich. Für eine Einmalanlage verlangen einige Anbieter höhere Beträge, teilweise ab 2.000 oder 5.000 Euro. Für Einsteiger mit kleinem Budget eignen sich Anbieter ohne feste Mindestanlage besonders gut.

Ja, in der Regel kannst du jederzeit ganz oder teilweise Geld entnehmen. Die entsprechenden ETF-Anteile werden dann verkauft, und das Geld wird nach wenigen Bankarbeitstagen auf dein Referenzkonto überwiesen. Beachte, dass beim Verkauf gegebenenfalls Steuern auf Gewinne anfallen und du bei Kursrückgängen mit Verlust verkaufen könntest.

Ein Kinderdepot bei einem Robo-Advisor kann sinnvoll sein, da der lange Anlagehorizont den Zinseszinseffekt verstärkt und das Kind eigene steuerliche Freibeträge nutzen kann. Wichtig ist, dass das Vermögen rechtlich dem Kind gehört und es ab dem 18. Geburtstag frei darüber verfügen darf. Prüfe, ob der Anbieter für Kinderdepots dieselben günstigen Konditionen anbietet.

Ein selbst verwalteter ETF-Sparplan bei einem Online-Broker ist meist günstiger, da keine Servicegebühr anfällt. Dafür musst du dich selbst um Portfolioaufbau, Rebalancing und eine disziplinierte Umsetzung kümmern. Ein Robo-Advisor nimmt dir diese Arbeit ab und kann helfen, emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden. Welche Variante besser passt, hängt von deinem Wissen, deiner Zeit und deiner Disziplin ab.

Nein. Kein Casino ist ein bester Robo Advisor oder überhaupt eine Form des Vermögensaufbaus. Glücksspiel ist reine Unterhaltung mit Verlustrisiko, nur ab 18 Jahren und ausschließlich mit Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

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